Als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus verließ Bruno Furch nach der Okkupation Österreichs im März 1938 das Land. Er ging nach Spanien zu den Internationalen Brigaden, um dort gegen den Franco-Faschismus zu kämpfen. Der Fall der spanischen Republik bedeutete für ihn und viele andere Interbrigadisten die Internierung in französischen Lagern. Von dort aus wurde er im Mai 1941 ins KZ Dachau gebracht und im Juli 1944 ins KZ Flossenbürg verlegt. Den schrecklichen Todesmarsch Richtung Dachau überlebte er. Nach der Befreiung war er für die Kommunistische Partei Österreichs tätig und stellvertretender Chefredakteur der Volksstimme.
Seine Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen in den Konzentrationslagern hat er in Bildern und Gedichten verarbeitet. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner Werke.
Ausstellungen im Gesprächsraum der Versöhnungskirche:
Täglich 10–16 Uhr – kurzfristige Änderungen vorbehalten
Eintritt Frei
Veranstalter
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Alte Römerstr. 87
85221 Dachau